Sport - Wie Bewegung die Psyche wieder fit macht

Sport

Lang ist es her und wir können es inzwischen kaum mehr fassen. Wir blicken zurück auf die Zeit, als wir uns als vier Burn-Out-geplagte, körperlich und psychisch angeschlagene Mitläufer auf dem Boden befanden. Wir waren durch das viele Arbeiten ohne jede Anerkennung und mit viel zu wenig Erholung gezwungen, etwas zu ändern. Wie konnten wir aber zu den selbstbestimmten und glücklichen Menschen werden, die wir heute sind und die sich als "Die Werkstürmer" betiteln? Wir können dir das ziemlich genau sagen. Es war der Sport, der uns in mehrfacher Hinsicht gerettet hat. Ohne ihn wäre es nicht zu schaffen gewesen und deshalb muss hier unbedingt eine Seite darüber her! Hoffentlich kann sie dir helfen, falls du auch etwas in deinem Leben ändern möchtest!


Es ist nicht gelogen, Sport ist die beste Medizin

Die Behauptung, dass Sport einen medizinischen Nutzen hat, kann man eigentlich gar nicht in Abrede stellen. Jedes Kind weiß eigentlich schon, dass Sport gut für den Körper ist. Er erhöht die Sauerstoffzufuhr in allen Zellen, bringt alle Stoffwechselvorgänge auf Trab, stählt die Muskeln. Sport verhindert meist auch Übergewicht. So weit, so klar. Was aber oft vergessen wird: Sport ist auch richtig gut für die Psyche. Das haben zahlreiche Studien auch genauso belegt. Patienten mit Depressionen springen besser auf ihre Therapien an, wenn diese auch Sport beinhalten. Die Bewegung setzt Glückshormone verschiedener Arten frei und hellt die Stimmung auf. Am besten wirkt die Sport-Session, wenn sie auch noch im Freien stattfindet, denn dort ist die Sache mit dem Sauerstoff noch einmal eine Nummer intensiver zu spüren. Außerdem ist echtes Sonnenlicht ein Booster für Vitamin D3, was sich ebenfalls verbessernd auf die Psyche auswirkt und durch Lampenlicht nicht gebildet werden kann.


Wir haben erkannt: Arbeit ersetzt keinen Sport

Damals hatten wir eine heftige Diskussion, denn wir waren körperlich gut ausgelastet und brauchten keinen Sport, dachten wir. Allerdings ging eines unserer heutigen Mitglieder zum Psychologen, der dann einen kleinen Vortrag über Sport abhielt. So war der Erste überzeugt und schliff uns dann einfach mit. Und siehe da, wir spürten plötzlich, dass wir bei unserer Arbeit zwar körperlich beansprucht wurden, aber das immer nur ziemlich einseitig. Schon nach ein paar Stunden Sport, verteilt auf einige Wochen, nahmen die Rückenschmerzen ab, die Körperhaltung verbesserte sich. Ob du es glaubst oder nicht, diese neue, aufrechte Körperhaltung schien wiederum direkt unser Selbstbewusstsein zu stärken. Es ist wohl, wie wenn man sich im Spiegel anlächelt: Das Gehirn glaubt dann, man sei tatsächlich fröhlich. Mit geraden Schultern und einem aufrechten, dynamischen Gang glaubt es dann wohl, dass wir auch innerlich stark sind. Kurz darauf folgte auch unsere Aktion mit der Kündigung.


Welche Sportarten haben diesen positiven Effekt?

Das ist eine Frage, die man wahrscheinlich nur subjektiv beantworten kann. Stell dir vor, du wärst wasserscheu und wir würden jetzt sagen, du musst schwimmen, weil das toll für die Psyche sei. Für uns mag die Behauptung dann zwar stimmen, für dich aber nicht. Trotzdem kann man ein paar Dinge vielleicht ein wenig verallgemeinern. Zum Beispiel sind Kampfsportarten ideal geeignet, um ein Ventil für Aggressionen zu schaffen. So ist einer der Werkstürmer zum Kickboxen gegangen.


  • Zwei von uns haben sich für Fitness im Studio entschieden.
  • Dazu gab es ein Lauftraining draußen.
  • An manchen Tagen haben wir uns ein paar Kumpels und einen Ball geschnappt und dann ging es zum Fußball. Der Gruppenzwang hat beim Aufraffen geholfen und es hat immer Spaß gemacht.
  • Trampolinspringen können wir ebenfalls sehr empfehlen, das bringt auch noch die Lymphe in Fahrt, aber du solltest dabei echt auf deine Knie und Sprunggelenke aufpassen.

Generell denken wir, dass Outdoor-Sport am besten ist, aber es im Grunde darauf ankommt, dass du persönlich Spaß an der Sportart ist. Da kann es dann auch Tanzen, Ballett oder Golf sein. Deine Psyche wird dir die Frage tatsächlich beantworten, so war es bei uns. Übrigens haben wir ein Phänomen entdeckt, das sich vielleicht motiviert: Die ersten drei bis vier Male hat das Training unabhängig von den Sportarten viel Überwindung gekostet und dazu kam auch noch Muskelkater. Ab dem vierten, fünften Mal hat uns dann aber der Suchtfaktor erwischt, was mit dem Hormon-Ausstoß zusammenhängen könnte, so unsere Theorie dazu.


Wie uns Sport sonst noch geholfen hat

Diese, sehr wichtige Sache wollen wir hier unbedingt erwähnen, aber müssen mit dir trotzdem auch noch einmal intensiver darüber reden. Hast du schon einmal etwas von Sportwetten gehört? Das war für uns die finanzielle Rettung und hat uns das Schlupfloch geboten, um aus dem fremdbestimmten Arbeitsleben weitgehend zu entkommen.

Neugierig geworden? Hier verraten wir mehr über uns, wie wir Geld verdienen und leben:

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